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Von der Ölheizung zum intelligenten Energiekonzept

in Halblech-Berghof

Was wurde gemacht?

  • Gesamtenergiekonzept
  • Öltank- und Guss-Heizkesseldemontage und Entsorgung
  • Tiefenbohrung wurde bauseits organisiert
  • Wärmepumpenzentrale Sole/Wasser 6-18 kW als intelligentes Gesamtsystem aus Energieerzeugung, -speicherung und -verbrauch
    • Zusatz- und Notheizung 9 kW
  • Einbindung eines bestehenden Hygiene-Systemspeicher und Zusatzpufferspeicher
  • Einbindung von bestehendem Kachelofen mit Wassertasche
  • Installation einer Photovoltaikanlage mit 13,95  kWp
    • Mit 31 leistungsstarken Doppelglas-Module mit 445 Wp
  • Hybrid-Wechselrichter mit Batteriespeicher mit 12,8 kWh
  • Komplette Planung, Installation und sämtliche elektrotechnischen Arbeiten aus einer Hand

 

Warum wurde es gemacht?

Das Einfamilienhaus aus dem Jahr 1982 wird von einem Ehepaar bewohnt und bislang mit einer in die Jahre gekommenen Ölheizung und Kachelofen beheizt. Im Zuge einer energetischen Modernisierung – unter anderem mit einer neuen Aufdachdämmung – sollte auch die Wärmeversorgung konsequent auf erneuerbare Energien umgestellt werden.

Den Eigentümern war es wichtig, Ressourcen zu schonen, sich von fossilen Energieträgern zu lösen und ihre Energieversorgung langfristig unabhängig und zukunftssicher aufzustellen. Deshalb fiel die Entscheidung für ein ganzheitliches Energiekonzept aus Sole/Wasser-Wärmepumpe, Photovoltaikanlage und Batteriespeicher. Gleichzeitig wurden vorhandene Komponenten wie der Hygiene-Systemspeicher und Pufferspeicher sowie der Kachelofen mit Wassertasche intelligent in das neue System integriert.

 

Mehrwert für den Kunden?

Mit dem neuen Energiekonzept konnte der Verbrauch fossiler Energieträger vollständig ersetzt werden. Die Kombination aus Sole/Wasser-Wärmepumpe, Photovoltaikanlage und Batteriespeicher sorgt für eine effiziente und nachhaltige Energieversorgung, während bestehende Anlagentechnik sinnvoll weitergenutzt wird.

Die ersten Betriebsdaten bestätigen den Erfolg der Modernisierung: Die Wärmepumpe arbeitet mit einer sehr guten Jahresarbeitszahl von 4,39 im Heizbetrieb und versorgt das Gebäude effizient mit Wärme und Warmwasser. Gleichzeitig hat sich der Holzverbrauch des Kachelofens im Vergleich zur bisherigen Situation etwa halbiert – ein Zeichen dafür, wie zuverlässig die Wärmepumpe den Wärmebedarf übernimmt.

Das Ergebnis ist ein zukunftsfähiges Gesamtkonzept mit hoher Energieeffizienz, geringeren Betriebskosten, deutlich reduzierten CO₂-Emissionen und einem hohen Maß an Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern und steigenden Energiepreisen.

 

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