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Heizungssanierung mit Wärmepumpe im Einfamilienhaus | PV & Solarthermie integriert

in Lengenwang

Was wurde gemacht?

  • Gesamtenergiekonzept unter Berücksichtigung der Einbindung der Bestandselemente wie PV- und Solarthermieanlage, Kachelofen, etc.
  • Demontage / Entsorgung bisheriger Ölheizung
  • Installation Fußbodenheizung im Wintergarten
  • Installation Wärmepumpe Luft/Wasser 4-12 kW
  • Zusatzheizung 6 kW (auch als (Spitzenlastheizung)
  • Hygiene-Systemspeicher mit 820 l
  • Einbindung der bestehenden PV- und Solarthermieanlage und des Kachelofens zur Wärmepumpe
  • Komplette Planung, Installation und sämtliche elektrotechnischen Arbeiten aus einer Hand

 

Warum wurde es gemacht?

Für das Einfamilienhaus aus dem Jahr 1998 stand ein Heizungstausch an. Für die Eigentümer war dabei schnell klar, dass die bestehende Ölheizung nicht durch ein weiteres fossiles Heizsystem ersetzt werden sollte. Gesucht wurde eine zukunftsfähige Lösung, die langfristig Bestand hat und auch in den kommenden Jahrzehnten eine nachhaltige und wirtschaftliche Wärmeversorgung ermöglicht.

Eine besondere Herausforderung bestand darin, die bereits vorhandenen Energiequellen optimal weiter zu nutzen. Sowohl die bestehende Photovoltaikanlage als auch die Solarthermieanlage sollten in das neue Energiekonzept integriert werden. Darüber hinaus war es den Eigentümern wichtig, den vorhandenen Kachelofen weiterhin sinnvoll einzubinden.

Da das Gebäude überwiegend mit Heizkörpern ausgestattet ist und lediglich die Bäder bereits über eine Fußbodenheizung verfügten, wurde im Zuge der Modernisierung zusätzlich eine Fußbodenheizung im Wintergarten installiert. So entstand ein durchdachtes Gesamtkonzept, das bestehende Komponenten intelligent miteinander verbindet und den Umstieg auf erneuerbare Energien ermöglicht.

 

Mehrwert für den Kunden?

Mit der neuen Wärmepumpenanlage profitiert die Familie von einer deutlich effizienteren und nachhaltigeren Energieversorgung. Die intelligente Vernetzung von Wärmepumpe, Photovoltaikanlage, Solarthermie und Kachelofen sorgt dafür, dass vorhandene Energiequellen optimal genutzt werden und möglichst wenig Energie ungenutzt bleibt.

Bereits die ersten Verbrauchswerte zeigen den Erfolg der Sanierung: Für den Drei-Personen-Haushalt wird ein jährlicher Strombedarf von lediglich rund 3.800 kWh für Heizung und Warmwasser erwartet. Dadurch konnten die Energiekosten im Vergleich zur bisherigen Lösung um etwa ein Drittel reduziert werden.

Neben den finanziellen Vorteilen überzeugt das neue Energiekonzept vor allem durch seine Zukunftsfähigkeit. Der Verzicht auf fossile Brennstoffe reduziert die CO₂-Emissionen deutlich und macht die Eigentümer unabhängiger von steigenden Energiepreisen. Gleichzeitig steht ausreichend selbst erzeugte Energie zur Verfügung, um auch das Elektrofahrzeug der Familie nachhaltig zu laden.

Das Ergebnis ist eine moderne, komfortable und umweltbewusste Gesamtlösung, die bestehende Technik sinnvoll integriert und den Grundstein für eine nachhaltige Energieversorgung der kommenden Jahrzehnte legt.